Veranstaltungen


Präsentation der Kaefertal-Presse & Edition/Thomas Paul Konietschke

Jahrelang standen wir gemeinsam mit unserem Buchhändlerkollegen T. Konietschke in der Buchhandlung, um die schönsten und besten Bücher zu empfehlen, bis er sich entschied, seiner zweiten Leidenschaft mehr Platz in seinem Leben einzuräumen. Mit der Gründung seines Verlages, der Käfertalpresse, wuchs er in kurzer Zeit zum Verleger, Künstler, Buchmacher und Poeten in einer Person.

Sein Thema für diesen Abend: Über die Suche nach Poesie – in Papier und Farbe, mittels Konzept oder Experiment. Über das Laborieren mit dem Material der Worte, der eigenen Biographie, des Erinnerns, des Gedächtnisses der Bilder, der Dinge. Zu sehen sind Unikatbücher, Cassetten- und Mappenwerke, Auflagenbücher, Bilderreihen.

Vorab schon mal gucken? kaefertal-presse.com

Wann: Dienstag, 27.06.2017; 20 Uhr
Wo: Bücherinsel Dieburg
Eintritt frei



Mobiles Kindertheater Odenwald "Hänsel und Gretel"

Wie ging das Märchen noch?

Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald. Und dann war da die Hexe. Und irgendwas mit dem Finger. Genau, so war das!

Noch schöner können das Tina und Josef Stier und die anderen Schauspieler erzählen.

Wann: Freitag, 14.07.2017; 16 Uhr
Wo: Bücherinsel Dieburg
Karten: € 4.- für Kinder, € 6.- für Erwachsene
Dauer: ca. 45 Minuten


Künstlercafé mit Christa Berz

Porzellan ist mein Material, Papier ist mein Thema

Noch nie Gesehenes: so empfand ich, als ich die ersten Arbeiten von Christa Berz in der Hand hielt. Die deutsche Porzellankünstlerin, die ihre Werke auf besondere Einladung schon in Japan zeigen durfte, zaubert dem Betrachter eine Illusion, die kaum zu fassen ist. Fasziniert von der vielfältigen Struktur von Papier, ob glatt, geknittert, zerrissen fängt sie die Vergänglichkeit des Materials in hart gebranntem Material, in Porzellan, ein. Christa Berz hat ihr Werkstattatelier in Groß-Zimmern, wo sie nach jahrzehntelangem Lernen und Lehren und zahlreichen Versuchen mit Gesteinsmehlen und Aschen zur Entwicklung eigener Glasuren arbeitet.

Vorab schon mal gucken? christa-berz.de

Wann: Dienstag, 22.08.2017; 20 Uhr
Wo: Bücherinsel Dieburg
Eintritt frei


Peter Zingler "Vom Tunnel zur Himmelsleiter"

©Laura Gerlach
©Laura Gerlach

Mittlerweile ein bekannter Mann und anerkannter Künstler, hat Peter Zingler auch andere Zeiten erlebt, Zeiten, in denen er krumme Dinger gedreht und dafür auch reichlich gebüßt hat. (Unter anderem in der JVA Dieburg, so dass er Dieburg inzwischen ohne Bitterkeit als ein ihm ans Herz gewachsenes Städtchen bezeichnet.)

Peter Zingler, dessen Kindheitsgeschichte im ARD-Zweiteiler Himmelsleiter vor zwei Jahren verfilmt wurde, ist ein Nachkriegskind, das sich aus eigener Kraft, aber nicht immer auf der richtigen Seite wandelnd, gerettet hat. Während der Haft entdeckte er ein ganz anderes Talent: 1985 ließ er das kriminelle Milieu hinter sich und tauchte ein in die Welt des Schreibens. Seit 1985 hat er für mehr als 80 Kino- und Fernsehfilme das Drehbuch geschrieben, darunter „Tatort“, „Schimanski“ oder „Ein Fall für Zwei“. Doch er muss sich mit aller Kraft durchbeißen, um sich den Traum eines ehrlichen Lebens zu erarbeiten. Zingler gelingt es mit viel Witz, sich seiner eigenen Lebensgeschichte zu stellen und sich vom (Gefängnis-)Tunnel auf die Himmelsleiter des späteren Grimme-Preisträgers vorzuarbeiten.

Diesen schrägen Typen und begnadeten Erzähler haben wir nun nicht zum ersten Mal in die Bücherinsel eingeladen, um seinen irrwitzigen Geschichten zuzuhören.

Wann: Donnerstag, 31.08.2017; 20 Uhr
Wo: Bücherinsel Dieburg
Karten: € 10.- im Vorverkauf, € 12.- an der Abendkasse


Adam Fletcher "Wie man Deutscher wird"

Was zeichnet Deutschland aus? Wie verhält man sich so richtig Deutsch? Und warum ist es eigentlich so schwer, die deutsche Sprache zu lernen? Um auf diese und andere Fragen zum Thema „Deutschsein“ eine Antwort zu bekommen, haben wir einen Mann nach Dieburg eingeladen, der das sehr genau weiß. Er ist nämlich Brite!

Adam Fletcher, laut eigener Auskunft, „full-time writer und part-time faule Socke”, lebt seit ca. zehn Jahren in Deutschland und hat die Deutschen während dieser Zeit genauestens studiert. Zu welchen Erkenntnissen er da bei gekommen ist, hat er in seinen Bestsellern „Wie man Deutscher wird“, „Denglisch for Better Knowers“ und „Make Me German“ dokumentiert.

Wann: Donnerstag, 07.09.2017; 20 Uhr
Wo: Bücherinsel Dieburg
Karten: Karten: € 12.- im Vorverkauf, € 14.- an der Abendkasse

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen in Zusammenarbeit mit dem Interkulturellen Büro des Landkreises Darmstadt-Dieburg statt.


Tobi Katze "Morgen ist leider auch noch ein Tag"

Diagnose: Depression. Behandlung: mit Humor.

Selbstironisch und sehr ehrlich erzählt Tobi Katze von seinem Leben mit der Depression. Nach der Diagnose seines Therapeuten ist er beinahe erleichtert. Endlich hat er einen Namen für das Gefühl, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist: «Ich bin das einzige iPhone 5 in einer Welt voller Android-Telefone. Was allen hilft, passt nicht in meine Anschlüsse.»

Die meiste Zeit schließt er sich in seiner Wohnung ein und spricht lieber mit der schmutzigen Wäsche als mit seinen Freunden. Abends übertönt er die Stille in sich mit Partys, füllt die Leere, wo Gefühle sein sollten, mit Bier und pflanzt sich ein Dauergrinsen ins Gesicht, um ja nicht den Anschein zu erwecken, etwas wäre nicht in Ordnung.

Das alles ist furchtbar. Und dann auch wieder furchtbar komisch. Aber spricht man so über Depression? Ja, genau so! Anläßlich der Tage zur seelischen Gesundheit 2017 freuen wir uns gemeinsam mit der Psychiatrischen Tagesklinik Dieburg auf einen Autor, dem es gelingt, mit Humor seiner Diagnose Depression zu begegnen und damit diese Krankheit ein Stück aus dem tabuisierenden Dunkel zu holen. Und wir freuen uns auf einen lustigen Abend mit einem Programm auch für Menschen ohne Depression.

Wann: Mittwoch, 20.09.2017; 20 Uhr
Wo: Bücherinsel Dieburg
Karten: Karten: € 10.- im Vorverkauf, € 12.- an der Abendkasse

In Kooperation mit dem Zentrum für seelische Gesundheit der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg in Groß-Umstadt


Kultour ins Städel Matisse-Bonnard "Es lebe die Malerei!"

„Es lebe die Malerei!“ – mit diesem programmatischen Ausruf grüßte Henri Matisse (1869–1954) seinen Freund Pierre Bonnard (1867–1947) am 13. August 1925. Die kurzen Worte auf einer Postkarte aus Amsterdam waren der Beginn eines Briefwechsels zwischen den beiden Künstlerkollegen, der bis 1946 andauerte und ihre gegenseitige Wertschätzung deutlich macht.

Anhand von etwa 100 Gemälden, Plastiken und Zeichnungen eröffnet die Schau einen Dialog zwischen den beiden Künstlern und bietet damit neue Perspektiven auf die Entwicklung der europäischen Avantgarde vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Exponate aus international bedeutenden Sammlungen wie dem Art Institute of Chicago, dem Baltimore Museum of Art, der Tate Modern in London, dem Museum of Modern Art in New York, dem Centre Pompidou in Paris, der Eremitage in Sankt-Petersburg, der Ny Carlsberg Glyptotek in Kopenhagen sowie der National Gallery of Art in Washington. Bereichert wird die umfangreiche Werkauswahl durch eine Reihe von Fotografien Henri Cartier-Bressons, der 1944 sowohl Bonnard als auch Matisse in Südfrankreich besuchte.

Wann: Donnerstag, 19.10.2017
Abfahrt: 18:00 Uhr am Parkplatz auf der Leer
Karten: zu 39,00 € erhalten Sie in der Bücherinsel
Darin enthalten: Fahrt, Eintritt und Führung
Mindestteilnehmerzahl: 14 Person
Es begleitet Sie Claudia Kleene


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